Preisträger 2000

Dagmar SchipanskiDer Preisträger der „Heißen Kartoffel 2000“ heißt Prof. Dagmar Schipanski.

Der Leipziger Pressestammtisch der Wirtschaftsjournalisten e.V.  verlieh ihr den Preis für persönliches Engagement im Freistaat Thüringen.

Prof. Dagmar Schipanski wurde 1943 im thüringischen Sättelstädt geborgen. Nach dem Abitur studierte sie von 1962-1967 Angewandten Physik, mit dem Abschluss als Diplomingenieurin, an der Technischen Universität „Otto von Guericke“ Magdeburg. Weitere Stationen waren; Assistentin und Oberassistentin an der TH Ilmenau (1967-1985), 1972 Zusatzstudium in Novosibirsk am Institut für Halbleiter der Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion, Promotion (1976) und Habilitation (1985) auf dem Gebiet der Festkörperelektronik. Danach begleitete Schipanski verschiedene Positionen an der TU Ilmenau. Von 1996-1998 war sie Vorsitzende des Wissenschaftsrates der BRD, von 1999-2000 Vorsitzende des Ausschusses für Kulturfragen im Bundesrat, 1999-2004 Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, 2002 Präsidentin der Kultusministerkonferenz und von 2004 bis 2009 Präsidentin des Thüringer Landtags. Seit 2011 ist Dagmar Schipanski als Rektorin des Studienkollegs in Berlin tätig. Sie engagiert sich in vielen verschiedenen Organisationen, unter anderem ist sie seit 2010 Vorsitzende des Förder- und Freundeskreises der TU Ilmenau und seit 2010 Ehrenpräsidentin der Deutschen Krebshilfe. Für so viel Einsatz wurde Dagmar Schipanski zum Beispiel 1996 mit dem Verdienstkreuz der BRD 1. Klasse, 1999 mit dem Arthur Burkhardt-Preis und 2011 Hans-Olaf-Henkel-Preis der Wissenschaftsgemeinschaft Leibniz ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wurde am 28. November 2000 vergeben.  

Laudatio hielt Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen (1992-2003).

Berichte der Presse:

LVZ vom 28. 11. 2000

hallo!Leipzig vom 02. 12. 2000

Wochenkurier Leipzig vom 05. 12. 2000

BVMW Kurier 12-2000